Die Lärche
Der Lärchenbaum ist vielseitig, unkompliziert und anpassungsfähig und ist der einzige heimische Nadelbaum, der jeden Herbst seine Nadeln abwirft. Es ist schon beeindruckend, ein und denselben Baum in den allerhöchsten Schutzwäldern im Kampf gegen Lawinen, Schneedruck und Hochgebirgsstürmen ebenso anzutreffen, wie in tiefen, warmen und trockenen Lagen, wo bereits der Wein reift.
Die Lärche liefert das schwerste und härteste Holz unter den heimischen Nadelhölzern. Sie ist sozusagen „die Eiche unter den Nadelhölzern“. Wegen seiner Haltbarkeit wird das Holz der Lärche bevorzugt im Außenbereich und im Wasserbau verwendet. Ihre Strapazierfähigkeit zeichnet sich jedoch auch im Innenbereich bei Wandverkleidungen und vor allem bei Fußböden aus.
Feinjährig gewachsene Lärchen gehören zu den unverwüstlichsten und dauerhaftesten Materialien, die in unseren Wäldern zu finden sind. Wer gutes, ausgereiftes Lärchenholz zur Verfügung hat, kann Holzschutzmittel und Imprägnierungen vergessen.
Überall wo es gilt, der Verwitterung standzuhalten, von der Fassade und dem Holzfenster bis zum Terrassenbelag ist die unbehandelte Lärche die gesunde und verlässliche Wahl.
Die Wirkung eines Fußbodens aus vollem Lärchenholz kann mit keinem anderen verglichen werden.